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Wie Geschäftskunden den richtigen Saugroboter finden

Saugroboter sind nicht nur in den eigenen vier Wänden beliebt. Auch viele Geschäftskunden entscheiden sich für diese Geräte. Das hat gute Gründe. Die smarten Helfer saugen das Büro vollautomatisch. Dabei wählen sie die kürzeste Route und arbeiten auch dann, wenn alle Mitarbeiter nach Hause gegangen sind.
Keine Frage: Wer Zeit und Aufwand sparen möchte, ist mit Saugrobotern gut beraten. Doch was sollte ein gutes Gerät können? Welche Features sind sinnvoll, und worauf können Sie am Arbeitsplatz verzichten? Wir zeigen es Ihnen in unserem Ratgeber.

Saugroboter fürs Büro

Saugroboter fürs Büro – das sollten sie können

Um den besten Saugroboter zu finden, sind folgende Kriterien wichtig:

Navigation und Raumerkennung

Im Test zeigt sich immer wieder: Wie schnell und gründlich ein Saugroboter das Büro reinigt, hängt von der Navigation ab.

Als Nonplusultra gilt Lasernavigation (kurz: LiDAR). Dabei messen Sensoren den Abstand vom Saugroboter zur Umgebung. Das Gerät weiß so immer, wo es sich befindet, und kann selbst in der Dunkelheit navigieren. Meistens reicht ein Durchgang, um die effizienteste Route zu finden.

Allerdings gibt es zwei Mankos: Zum einen macht ein LiDAR-Turm den Roboter höher. So kann er evtl. nicht mehr unter Möbel fahren – ungünstig, wenn ein Sofa im Büro steht. Zum anderen werden kleine Gegenstände nicht immer vom Laser erfasst. Das kann dazu führen, dass Ihr Roboter hängen bleibt. In solchen Fällen lohnen sich Modelle mit Kamera. Diese registrieren Gegenstände und umfahren sie selbständig.
Nicht empfehlen können wir Roboter, die nach dem Chaos-Prinzip navigieren. Zwar sind diese Geräte relativ günstig. Der Vergleich zeigt jedoch: Oft werden ganze Areale ausgelassen.

Funktionen

Einfaches Saugen ist für Roboter nur der Anfang. Darüber hinaus verfügen sie über viele weitere Features. Welche davon sinnvoll sind, hängt von den Anforderungen im Büro ab:

• Die meisten Roboter erstellen sofort nach der ersten Fahrt eine Karte. Diese lässt sich im Nachhinein bearbeiten: etwa, wenn Sie die Reihenfolge der Räume festlegen möchten.

• Ein Timer sollte unbedingt vorhanden sein. So nämlich arbeitet der Roboter auch dann, wenn gerade niemand im Büro ist.

• Manche Modelle erlauben es, die Reinigung an jeden Raum anzupassen und Sperrzonen einzurichten. Das empfiehlt sich bei empfindlichen Böden. Sie können dem Roboter befehlen, diese schonend zu reinigen oder ganz auszulassen.

• Informieren Sie sich vorher, welche Steigungen der Roboter bewältigen kann. Gute Geräte schaffen bis zu 2 cm in der Höhe, sodass Türschwellen und hochflorige Teppiche kein Problem darstellen.

• Soll Ihr Staubsauger-Roboter im Bereich offener Treppen saugen? Dann empfiehlt sich eine Sturzerkennung. So macht das Gerät automatisch Halt, bevor es zum Unfall kommt.

Verzichten können Sie auf die Option, zwei oder drei Karten zu speichern. Einzige Ausnahme: Ihr Büro erstreckt sich über mehrere Stockwerke.
• Auch für die Sprachsteuerung gilt: ein nettes Feature, aber im Büro kaum entscheidend. Der Vorteil ist jedoch, dass sich die Reinigung schnell starten lässt, wenn einmal ein Malheur passiert ist.

Saugkraft

Ein guter Saugroboter reinigt Ihre Böden so gründlich, dass kein Schmutz zurückbleibt. Doch was entscheidet über das Ergebnis?

Da wäre zum einen die Saugleistung – von den Herstellern in Pascal (Pa) angegeben. Dieser Wert beschreibt den Druck, mit dem das Gerät Staub und Schmutz einsaugt. Die Bandbreite reicht generell von 1000–2000 Pa im unteren Preissegment bis zu 8000 Pa oder mehr. So viel Leistung ist vor allem dann nötig, wenn Sie hochflorige Teppiche reinigen möchten. Dann sollte auch eine rotierende Bürste vorhanden sein. Hartböden präsentieren sich pflegeleichter. Für sie empfehlen wir 4000–5000 Pa.

Apropos Böden: Die Saugleistung an jeden Belag anzupassen, ist umständlich. Zum Glück erkennen viele Roboter per Sensor, ob sie gerade auf Teppich oder Hartboden fahren. Sie schalten automatisch in die passende Stufe.
Und wie steht es mit voll gummierten Bürsten? Diese sind vor allem für Haustierbesitzer wichtig, damit sich keine Haare verfangen können. In den meisten Büros können Sie jedoch darauf verzichten.

Wischfunktion

Haben Sie viele Hartböden im Büro? Dann empfehlen wir einen Roboter, der nicht nur saugen, sondern auch wischen kann – idealerweise im selben Durchgang. 

Im Vergleich zeigt sich: Das Ergebnis hängt vor allem vom Anpressdruck ab. Schwere Modelle haben einen Vorteil, während viele „Leichtgewichte“ ihr Wischtuch lediglich hinterherziehen. Noch effektiver arbeiten Roboter mit Vibration. Dabei wird die Wischeinheit mehrere tausend Mal in der Minute bewegt, um selbst hartnäckigen Schmutz zu entfernen.
Natürlich ist die Kapazität wichtig. Damit der Roboter nicht ständig nachgefüllt werden muss, sollte der Wassertank mindestens 150 ml fassen. Mit 200 ml sind Sie auf der sicheren Seite. Nicht unbedingt nötig, aber äußerst komfortabel sind Roboter, die sich automatisch an ihrer Station nachfüllen.

Filter und Reinigung

Vor allem, wenn Allergiker im Büro arbeiten, ist die Luftqualität wichtig. Darum besitzen viele Roboter Filter, die Staub und Schmutz im Inneren festhalten. Wie gründlich sie das tun, hängt von der Filterart ab: EPA-Filter erfassen zwischen 85 und 99,5 % aller Partikel. Noch feiner arbeiten HEPA-Filter mit bis zu 99,995 %.
Auch bei der Nassreinigung sollten Sie auf die Hygiene achten. Wird das Wischpad nicht regelmäßig gereinigt, können schlechte Gerüche und Bakterien entstehen. Abhilfe schafft eine Station mit automatischer Reinigung. Dort wird die Wischeinheit ausgewaschen. Manche Modelle bieten sogar eine Trocknung per Heißluft.

Akku-Laufzeit

Wie lange ein Saugroboter arbeiten kann, hängt von der Kapazität des Akkus ab. Diese rangiert meist zwischen 5.000 und 6.500 mAh. Beachten Sie aber: Je stärker die Saugleistung, desto schneller entleert sich der Akku. Darum können zwei Roboter mit gleichem Akku unterschiedlich lange durchhalten.
Zur Sicherheit sollten Sie auf die angegebenen Laufzeiten achten. Die besten Roboter bringen es auf 200 Minuten oder mehr. Das entspricht einem Aktionsradius von etwa 200 m2. Sie können also die meisten Büros mehrmals reinigen, bevor der Akku leer ist.

Staubbehälter und Absaugstation

Ein weiterer limitierender Faktor ist der Staubbehälter. Ist dieser voll, wird die Reinigung unterbrochen und der Behälter muss geleert werden. Damit dies nicht zu häufig vorkommt, sollten Sie auf das Volumen achten: 

Wir empfehlen 0,3 Liter als Mindestwert. 0,5 Liter stellen den Durchschnitt dar, und große Modelle fassen bis zu 0,7 Liter.
Wer es besonders komfortabel haben möchte, sollte einen Roboter mit automatischer Absaug-Funktion wählen. Diese Geräte fahren selbstständig zur Ladestation, wo sie entleert werden. Je nach Modell fassen die Stationen mehrere Liter. Sie müssen also nur alle paar Monate Hand anlegen.

Aufladen

Generell gilt: Je größer die Akku-Kapazität, desto länger dauert das Laden. Besonders schnelle Geräte erledigen diese Aufgabe in 1–2 Stunden. Bei reduzierter Watt-Zahl kann das Aufladen jedoch auch 3–4 Stunden dauern.

Übrigens werden fast alle Saugroboter mit einer Ladestation geliefert. Sobald der Roboter seine Arbeit erledigt hat, kehrt er selbstständig dorthin zurück und lädt sich auf.
Noch praktischer – und heute fast schon Standard – ist eine Memory-Funktion. Sollte der Akku nicht für die Reinigung reichen, merkt sich der Saugroboter, wo er weitermachen muss.

Saugroboter fürs Büro

Saugroboter FAQ – häufig gestellte Fragen

Wann ist ein Saugroboter sinnvoll?

Saugroboter lohnen sich vor allem, wenn Sie die Reinigung automatisieren möchten. Einmal installiert, saugen sie das Büro zu den gewünschten Zeiten. Sie benötigen keine Hilfe beim Navigieren. Außerdem laden sich die Geräte selbst auf. Sogar automatische Absaugstationen sind verfügbar.

Wie viel Saugkraft sollte ein Saugroboter haben?

Für die meisten Büros genügen 4.000 bis 5.000 PA. Um auch Teppiche gründlich zu reinigen, ist jedoch mehr Saugkraft sinnvoll. Wir empfehlen 6.000 bis 8.000 PA. Eine rotierende Bürste kann Schmutz effektiv aus den Fasern des Teppichs ziehen.

Wie gut sind Saugroboter mit Wischfunktion?

Eine große Rolle spielt das Gewicht. Je schwerer der Roboter, desto mehr Druck kann er auf das Wischpad ausüben. Dies sorgt für eine gründliche Reinigung. Manche Roboter arbeiten außerdem mit Vibrationen, um hartnäckigen Schmutz zu entfernen.

Welcher Saugroboter ist für Tierhaare geeignet?

Lange Haare bleiben oft in der Bürste des Roboters hängen. Um dies zu verhindern, empfiehlt sich eine Gummierung. Außerdem sollte der Roboter Teppiche automatisch erkennen und die Saugkraft anpassen. So werden Tierhaare optimal entfernt.

Wie viel qm schafft ein Saugroboter?

Im Saugroboter Vergleich zeigt sich: Die meisten Modelle saugen 100 bis 150 qm in einem Durchgang. Ihr Büro ist größer? Kein Problem. Es gibt auch Roboter mit 200 qm Aktionsradius oder mehr.